(v.l.n.r.) Thaddäus Kunzmann, Annette Widmann-Mauz, Thorwald Teuffel von Birkensee, Volker Ernst, Bernd Voggenreiter, Martin Höfflin, Pirkko Ollilainen (Foto: Willi-Klaus Nawrath)
(v.l.n.r.) Karlheinz Bopp, Annette Widmann-Mauz, Martin Höfflin, Volker Ernst, Pirkko Ollilainen, Willi-Klaus Nawrath, Bernd Voggenreiter, Thaddäus Kunzmann (Foto: Thorwald Teuffel von Birkensee)

Widmann-Mauz und Kunzmann in der Filderklinik


Auf Initiative des CDU-Landtagskandidaten Thaddäus Kunzmann kam die Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit Annette Widmann-Mauz zu einem längeren Informationsgespräch in die Filderklinik nach Filderstadt-Bonlanden. Zunächst stellte die seit dem 1. Januar 2011 amtierende Klinikleitungsdoppelspitze Volker Ernst, der kaufmännische Geschäftsführer und sein für den medizinischen Bereich zuständige Kollege Dr. Bernd Voggenreiter die anthroposophische Klinik vor. Spatenstich im Jahr 1972, 1975 Einweihung, 1996 Erweiterungsbau und in 2007 Einweihung der neuen Eingangshalle nebst einer Tiefgarage.

Mit rund 85 Prozent Auslastung insgesamt gehört die weit über die Grenzen Filderstadts bekannte Klinik im Entbindungsbereich zu den Top 10 in Baden-Württemberg. 40 der insgesamt 219 Betten stehen für die Frauenheilkunde und Geburtshilfe, sowie 53 für die Chirurgie zur Verfügung, die sich trotz des im Hause immer geltenden anthroposophischen Ansatzes gleichermaßen schulmedizinisch um die Patienten sorgt. "Der Mensch steht bei uns immer im Mittelpunkt", so Pflegedienstleiter Martin Höfflin. Wie wichtig dies auch bei der Krankenpflege ist, machte Heileurythmistin Pirkko Ollilainen klar. Die Heileurythmie berücksichtigt bei Bewegungstherapien den Menschen nach Leib, Seele und Geist.

Widmann-Mauz zeigte sich von dem großen Leistungsspektrums der Filderklinik sehr angetan, das auch als Notfallklinik für den Flughafen Stuttgart fungiert. Rund 560 Mitarbeiter beschäftigt das Haus in allen Formen der Voll- und Teilzeit. Modelle die hier ganz selbstverständlich auch für die Ärzteschaft gelten. Auf besonderes Interesse stieß bei ihr und dem Landtagskandidaten Kunzmann das Mitarbeiterbeteiligungsmodell, arbeitet die Einrichtung doch als gemeinnützige Gesellschaft, deren drei Gesellschafter aus der Mahle-Stiftung, dem Verein Filderklinik und dem Verein zur Förderung der Filderklinik in Filderstadt e.V. bestehen.

Neben den zahlreichen medizinischen Aspekten standen für den Vorsitzenden der CDU Filderstadt Teuffel von Birkensee und dessen Stellvertreter Nawrath die Bedeutung der Einrichtung in Filderstadt und der Region sowie die Marke „Die Filderklinik“, die es seit dem Jahr 2006 gibt, im Zentrum ihres Interesses. Jährlich steigende Patientenzahlen belegen dies recht eindrücklich. Der kaufmännische Geschäftsführer Ernst ergänzte daher auch nicht ohne Stolz „Wir können uns im Basisprogramm vollkommen selbst tragen“. Stadtrat Bopp äußerte seine große Zufriedenheit, dass die Klinik zahlreiche Kooperationen vor Ort pflegt, im hauptamtlichen und im ehrenamtlichen Bereich.

Nach einem Rundgang durch die einzige süddeutsche Klinik dieser Art, zwei weitere anthroposophische Akutkrankenhäuser gibt es in Herdecke und in Berlin, stand für alle Beteiligten fest, die Filderklinik hat ihren festen Platz in der Region und geniest zu Recht einen guten Ruf auch weiter darüber hinaus. Dies gilt gleichermaßen für die angeschlossene Krankenpflegeschule, die Ärzteaus- und Weiterbildung und der Arbeiten im Bereich der Anwendungsforschung. Sehr zur Freude der Klinikleitung sicherte Landtagskandidat Thaddäus Kunzmann bei der Verabschiedung zu, auch als Landtagsabgeordneter wiederzukommen.

 

Der Besuch der Filderklinik in Filderstadt-Bonlanden fand am Freitag, dem 25. Februar 2011 statt.

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