Walter Schreiber stellt die Entwicklung des Hauses Schreiber Metalltechnik und Maschinenbau GmbH vor.
Jürgen Hausmann (l.) stellt den "Werkstückmanipulator" vor
Thaddäus Kunzmann und die anderen Besuchern sind faziniert von soviel Genialität
... das muss selbst-getestet werden ....
Beitrag der Filder-Zeitung

Veröffentlicht in der Filder-Zeitung vom 17. Februar 2011
von Stefanie Käfferlein

Von Manipulatoren, Zahnärzten und der Krise

Ohne Anstrengung dreht Thaddäus Kunzmann das mehr als 100 Kilogramm schwere Gerät von einer Richtung in die andere. Der CDU-Landtagskandidat ist begeistert. „Das ist wirklich nicht schwer."

Derzeit arbeitet Jürgen Hausmann, Projektingenieur bei der Schreiber Metalltechnik und Maschinenbau GmbH in Bonlanden, an dem Steuerungskonzept für den sogenannten Werkstückmanipulator. „Bei diesem Projekt arbeiten wir mit einer Entwicklungsfirma zusammen", erklärt der Geschäftsführer Walter Schreiber der Gruppe um Kunzmann, die er an diesem Morgen durch seinen Familienbetrieb führt. Hartmut Benckert, Gebietsvorsitzender Filder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, hatte zu der Besichtigung eingeladen.

„Die Firma mit derzeit 20 Mitarbeitern gibt es seit mehr 130 Jahren", sagt Schreiber. Beliefert werden Unternehmen, wie Putzmeister, Thyssen oder auch Octanorm. „Das Patent für den Manipulator ist angemeldet. Unser Schwerpunkt liegt in der fertigungsgerechten Optimierung und in der Entwicklung der Steuerung", sagt Schreiber. Mit dem Manipulator soll Mitarbeitern in Unternehmen die Arbeit im wahren Wortsinn erleichtert werden. Dass das Produkt vielseitig einsetzbar sein soll, kann sich auch Kunzmann gut vorstellen. „Da steht der Zahnarzt mit seinen Geräten künftig nur noch da und der Patient bewegt sich auf dem Stuhl in die gewünschte Richtung", sagt er und lacht.

Für Kunzmann ist es nicht der erste Besuch bei einem mittelständischen Unternehmen. „Ich war schon in verschiedenen Betrieben, weitere sollen folgen", sagt er. „Und was ich mitgenommen habe, ist der Umstand, dass dort die Wirtschaftskrise noch nicht überwunden ist", sagt er. Tatsächlich ist das auch in Schreibers Betrieb so. „Wir haben noch ein Stück Weg vor uns", sagt Schreiber. Dennoch gibt er sich für die Zukunft optimistisch, neue Kunden gewinnen und „neue Märkte erschließen" zu können. Kunzmann begibt sich weiter auf Stimmenfang. „Und nach der Wahl sehen wir uns wieder", kündigt er einen zweiten Besuch in Bonlanden an.

 

Der Besuch der Schreiber Metalltechnik und Maschinenbau GmbH in Filderstadt-Bonlanden fand am 16. Februar 2011 statt.

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